Chefdirigent

Radek Baborák

– der Hornist und Dirigent  Radek Baborák ist einer der bedeutendsten Musiker der internationalen Klassikszene. Seit seinem Solodebüt 1989 hat er mit Weltorchestern, bedeutenden Solisten und Ensembles sowie mit Top-Dirigenten zusammengearbeitet. Nach vielen Jahren als Solohornist (Berliner Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, Tschechische Philharmonie) und bereichert durch Erfahrungen in Bereichen der Kammermusik und künstlerische Leitung von Ensembles (Baborák Ensemble – Orchester, Tschechischer Hornchor, Afflatus Quintett), begann er in 2008 auch seine Karriere als Dirigent. Dies baut
auf der Tradition der Dirigierinstrumentalisten, die sich entschieden haben, ihre künstlerischen Ideen und Träume in einer Dirigenten-Regie zu verwirklichen.

Sein Mentor und Vorbild ist vor allem Maestro Daniel Barenboim, wem er beim West-Eastern Divan Orchestra assistierte. Unter seiner Leitung tritt er als Solist auf, wirkt an Kammerprojekten des Boulez Ensembles mit, und arbeitet als Professor an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.

Der erste Anstoß, ans Dirigentenpult zu treten, war die Einladung der Musiker
des Mito Chamber Orchestra, um ihren erkrankten Chefdirigenten Maestro Seiji Ozawa auf der Europatournee des Orchesters 2008 zu ersetzen. Baborák wurde Ozawas Schüler und ihre Zusammenarbeit erreichte den Höhepunkt auf dem 100-sten Konzert des MCO, wo Beethovens Neunte Symphonie aufgeführt wurde – die ersten beiden Sätze wurden von Radek Baborák und der dritte und letzte von Seiji Ozawa dirigiert. 2011 initiierte er die Gründung des Festivalorchesters „Tschechische Sinfonietta“ und er ist dessen Chefdirigent. Seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des Prager Kammerorchesters, seit der Saison 2017, erster Gastdirigent des Yamagata Symphony Orchestra.

Radek Baborák arbeitet mit den Orchestern Duisburger Philharmoniker,
dem Symfonischen Orchester Berlin, mit der Thüringer Philharmonie, mit der Rheinischen Philharmonie, der Malaysian Philharmonic Orchestra, dem Staatsorchester Istanbul, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Camerata Salzburg, mit den Berlin Barok Solisten, mit dem Symphonieorchester der Tschechischen Rundfunk, der Prager Philharmonie-PKF und anderen

Seine Popularität in Japan ist außergewöhnlich, wo er Spitzenorchester wie das New Japan Philharmonic, das Mito Chamber Orchestra, das Tokyo Philharmonic,
das Nagoya Philharmonic, die Kioi Sinfonietta, das Saito Kinen Festival Orchestra dirigiert hat.

Als Dirigent / Solist trat er bei renommierten Festivals wie Maggio muicale Fiorentino, Mozartwoche Salzurg, Pacific Music Festival, Marta Argeritch Beppu Festival, Prager Frühling, Dvořáks Prag, Smetanas Litomyšl auf. Er begleitete renommierte Solisten: Yefim Bronfmann, Guy Braunstein, Julian Steckel, Saleem Aboud Ashkar, Marie-Piere Langlamet, Jana Boušková, Clara Dent, Janne Saksala, Dalibor Karvay, Jan Mráček, Ricardo Galliano.

Das Repertoire von Radek Baborák umfasst Barock, Klassizismus, Romantik, Werke des 20. und 21. Jahrhunderts wie die von N. Tamir, T. Hosokawa, J. Adams, E. P. Solonen, A.S. Saario. In den Uraufführungen präsentierte er Kompositionen der Autoren – J. G. Paleníček, M. Bok, L. Hurník, A. Březina, seine eigene Komposition l’Orangerie – für Oboe und Streicher, N.V.P. -Symphonische Variationen.

Dirigent

Martin Peschík

studierte Klavierspiel und Dirigieren an dem Konservatorium in České Budějovice (Budweis). Er absolvierte das Fach Dirigieren an der Janáček-Musikakademie in Brünn in der Klasse von Prof. Jan Zbavitel. Als Dirigent hat er mit dem Nationaltheater in Brünn, der Mährischen Philharmonie Olomouc, der Südböhmischen Kammerphilharmonie, dem Westböhmischen Symphonieorchester Marienbad und anderen Orchestern zusammengearbeitet. Seit dem Jahre 2002 wirkt er im Südböhmischen Theater in České Budějovice als Chorleiter und Dirigent und seit Januar 2008 als Chefdirigent. Er dirigierte hier viele Opern, Operetten und Ballette (Rigoletto, Faust, Der Liebestrank, Hubička/Der Kuss, Marta, Rusalka/Die Wassernixe, Jakobín/Der Jakobiner, Der Zigeunerbaron, Die Fledermaus, Die Csárdás-Fürstin u.a.). Er dirigierte in unzähligen europäischen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweden, Norwegen, Holland, Schweiz, Dänemark und auf den berühmten Musikfestivals (Janáčeks Brünn 2004, Opera 2003 und 2005, Festival der Kammermusik Český Krumlov usw.). Im jahren 2011 – 2021 war Martin Peschík Chefdirigent und Musikdirektor des Westböhmischen Symphonieorchesters Marienbad.

Ehren-Dirigent

Hideaki Muto

(Japan)

 

Musiker

1. Violine

  • Jaroslav Brož Konzertmeister
  • Taťána Tolstová
  • Petr Zdvihal
  • Veronika Kubáčová
  • Irina Seman
  • Alexandr Frolov
  • Bohumila Petříková
  • Monika Cimprich

2. Violine

  • Eva Hesová
  • Jan Mikoláš
  • Hana Dubská
  • Pavel Tyralík *
  • Daniela Horová *

Viola

  • Olga Janatová
  • Markéta Kolaříková
  • Eva Smrčková
  • Štěpán Stráník

Violoncello

  • Daniel Petrásek
  • Taisia Jasinská
  • Petr Šustek
  • Radek Schořovský
  • Eduard Schober

Bass

  • Sergiy Kolesnyk
  • Maximm Nabijev

Flöte

  • Dana Trávníčková
  • Kamila Cretan

Oboe

  • Veronika Faglicová
  • Kirill Burdalev

Klarinette

  • Petr Michalec
  • Kamil Tichota

Fagott

  • Markéta Davidová
  • Martin Jirásek
  • Milan Muzikář *
  • Alena Procházková  MD

Horn

  • Michal Mikulenka
  • Jana Kiselová

Trompete

  • Vladimír Smutný
  • Jan Kovář

Pauken

  • Vladimír Straka

Schlagzeug

  • Milan Krajíc jr.
  • Martin Matějka *

 

 

* Ständige Aushilfe

  • MD – Mutterschaftsurlaub

 

Orchesterrat

  • Jaroslav Brož Konzertmeister
  • Daniel Petrásek Konzertmeister
  • Kamil Tichota
  • Petr Michalec
  • Olga Janatová
  • Vladimír Smutný

Vorstand

  • Ing. Naďa Domanjová Vorsitzende
  • Mgr. Miloslav Pelc
  • Markéta Monsportová
  • Ing. Petr Třešňák
  • Mgr. Petr Hála
  • Ing. Jiří Chval

Aufsichtsrat

  • PhDr. Luděk Nosek
  • Jiřina Filipová

Büro

  • MgA. Milan Muzikář   Direktor
  • Vladimír Smutný   stellvertretender Direktor
  • Kamila Fialová   Betriebsleiterin
  • Olga Janatová   Notenarchiv
  • Jiří Jurášek   Techniker